Die richtige Einstellung zum Job und zur Führung - mit Leidenschaft bei der Sache!

motivation

Grundeinstellung und Selbstverantwortung zum Job

Wir sollten klar der Ansicht sein, dass man für den Job, den man macht, vor Leidenschaft brennen muss. Natürlich denken wir dabei nicht an das Brennen, wie es manchmal auch mit dem negativen Aspekt des Ausbrennens (Burnout) in Verbindung gebracht wird. Die positive und energiegebende Betrachtung von Brennen ist gemeint. Stellen Sie sich doch einmal vor, was Sie alles bewegen können, wenn Sie wirklich mit Feuer und Flamme dabei sind, wenn Sie Freude, Neugierde, Zufriedenheit und Genugtuung verspüren, bei dem was Sie täglich machen. Im Minimum sollten sie jedoch begeistert sein bei dem was sie tun. Ist es nicht erstrebenswert, eine solche Arbeit zu finden?

 

Am richtigen Ort zur richtigen Zeit!

Wollen wir als Führungskraft wirklich gute oder besser gesagt sehr gute Leistung erbringen, müssen wir die Leidenschaft für Leadership verspüren. Unsere eigene Motivation muss von innen heraus kommen. Wir müssen Klarheit darüber erlangen, was oder wer wir sind und wohin wir mit wem wollen. Das sollten wir auch nach außen tragen und kommunizieren. Dies bedeutet gleichzeitig, dass wir die Leidenschaft für die zu erfüllenden Aufgaben in unseren Mitarbeitern erkennen und wecken müssen. Haben diese keine Freude an der Arbeit, verspüren sie keine Leidenschaft für die alltäglichen, besonderen und außerordentlichen Herausforderungen, sind sie bei uns ehrlich gesagt fehl am Platz. Ich kann es anders nicht sagen: „Spürst du keine Leidenschaft, bist du verloren!“ Menschen, die täglich einen Job machen, den sie nicht mögen, haben sich in der beruflichen Welt verlaufen oder vertan. Jeder hat das Anrecht auf eine Tätigkeit, die seinem Wesen entspricht und bei der er selbstständig die innere Motivation aufbringt.

 

KLARTEXT!

So und jetzt kommt’s: Führungskräte sind nicht dafür verantwortlich, Mitarbeitende ständig zu motivieren! Sie sind wirklich nicht für die Motivation der Mitarbeitenden zuständig. Aber sie sollten aktiv verhindern, dass Demotivation aufkommt. Das ist schädlich für jedes Unterfangen. Natürlich können und dürfen sie für kurzfristige, gelegentliche Motivation von außen sorgen, wenn es Außerordentliches zu leisten gilt. Doch wenn wir feststellen, dass jemandem die Motivation über längere Zeit abhandengekommen ist oder schon immer gefehlt hat, so ist es die Aufgabe und Pflicht jedes Leaders dafür  zu sorgen, dass für diesen Mitarbeitenden die richtige Arbeit gefunden wird. Dies kann durch eine neue, andere Funktion im oder außerhalb des Unternehmens umgesetzt werden, ob freiwillig oder unfreiwillig. Verlorene Mitarbeiter, aufgrund der fehlenden Begeisterung für den Job, bringen weder dem Unternehmen noch dem Mitarbeiter selbst eine Befriedigung und behindern die Weiterentwicklung für die persönliche oder unternehmerische Zukunft und dessen Erfolg.

 

Ein paar Tipps "to go"

 

  • Achten Sie auf die Leidenschaftlichkeit der Angestellten für deren Tätigkeit im Unternehmen. Wer Begeisterung für seinen Job empfindet, der ist am richtigen Ort zur richtigen Zeit.
  • Helfen Sie Mitarbeitenden, die längerfristig keine Motivation für die alltäglichen Aufgaben aufbringen können, sich weiterzuentwickeln. Auch ein Jobwechsel, innerhalb oder außerhalb des eigenen Unternehmens kann hier weiterhelfen.

 

 Quelle: Auszug aus dem Buch "Chefsache Präsenzielle Führung", Springer Gabler Verlag, 2018

 

 





ANTON DÖRIG

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